Contributed by Thorsten Zoerner
Am Ende landet doch alles im Blog
Ursprünglich sollte dies Beitrag Lösungen, oder Lösungsansätze genannt werden. Die Umbenennung in Ideen soll deutlicher machen, dass es meine eigenen Vorschläge sind und es mit Sicherheit noch deutlich mehr Ansätze gibt.
Generell sehe ich zwei getrennt Wege, die bei der Lösung der der Herausforderungen mit der Entstehung von Megakons, eingeschlagen werden können. Zum einen der Weg zu einer exterritorialen Interessenvertretung, zum anderen der Weg zum Einzelnen. Eventuell bedarf es allerdings auch gar keinen Weg, wenn man sich die Entwicklung von AOL und Microsoft anschaut. Beides Unternehmen, die bei einer Ausarbeitung vor 10 Jahren, mit Sicherheit als Megakons durchgegangen wären.
Eine Aufgabe, die von den Vereinten Nationen (UN) und ihrer Spezialorganisationen besetzt wird. Schaut man sich die Liste dieser Organisationen an, so finde ich keine die ein 100% Abdeckung erzielt. Die ITU in Genf ist zu technisch. Die WIPU zu spezialisiert auf geistiges Eigentum. Wer würde von diesen Organisation mit den Megakons in Kontakt stehen? Mitwirken am Aufbau von Schlichterstellen, sollte es einmal zu größeren Herausforderungen kommen, wie die Eskalation um Ilse Aigner's Facebook Account im letzten Jahr.
Ähnlich wie das Geld nur funktioniert, da wir daran glauben, dass es einen Wert hat, funktionieren die Hausregeln der Megakons und ihre Prozesse nur, da es Anwender gibt, die mitspielen. Dies soll jetzt nicht zum Aufruf zu Protest gewertet werden - ganz im Gegenteil!. Eher soll es ein Aufruf an die Bildung sein. Die Vermittlung von Werten, wie das Recht zur Anonymität oder auch die Regulierung von Märkten sind zwar zunächst trockene Theorie - helfen aber nicht nur nackte Medienkompetenz zu predigen, sondern aufgeklärte Bürger zu bekommen.
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